September 14, 2007...7:06

Nicht fettig

Zu den Kommentaren

Ich werde mit der von Felix ins Leben gerufenen Behauptung leider nicht fertig, denn ich bin eitel. Deswegen hier ein kleiner Vergleich.

Fettig:

Fettig

 

Nicht fettig:

Nicht fettig

Ich verbitte mir jede weitere Diskussion. Arsch.
(Ach Felixhasi: Auf diesem Foto, das Brokeback-Mountain-mit-Gitarre-Bild – da wirken deine Haare etwas… na ja… du weißt schon. Höhö.)

26 Kommentare

  • Das Schnitzel sieht total trocken aus, was man von deinen Haaren nicht behaupten kann. Und apropos hohe Stirn…

  • Nein, du hast was mit den Augen, mein Hasipupsi.
    Und das mit der Stirn… Ja… Ich weiß… :P

  • Stirnbezüglich schlag ich einen Waffenstillstand vor. Und vielleicht T-Shirts mit Aufdruck:“Das war schon immer so, du haariges Monster!“

  • Und wer zieht das T-Shirt dann an? Oder sind es zwei?

  • Ich trag ja grundsätzlich keine Shirts mit Botschaft, also würde ich sagen, du trägst es.

  • Auf dem T-Shirt, dass ich gerade trage, ist eine pinkfarbene Giraffe, die ein lieber Freund dahin gemalt hat.

    Und du bist dann das haarige Monster?

  • Nein, die haarigen Monster sind die, die sagen:“Hööö, du hast ja ‘ne hohe Stirn, Glatze ick hör dir trapsen!“ Ist das so schwer zu verstehen?

  • Nein. Vielleicht fühlte ich mich einfach angesprochen.

    Warum bist du denn eigentlich ebenfalls an einem Freitagabend zu Hause – oder gehst du noch aus? Oder hast du womöglich gar keine Freunde?

  • Wieso das denn jetzt, Pinky?

    Ich habe keinerlei Freunde, so ist es. Deine Ausrede ist sicher ausgegorener.

  • Pinky? Wer ist das? Ich bin das nicht! Nenn doch Justus so.

    Deswegen bist du auch nicht im studiVZ, oder? Weil du keine Freunde hast. Hm. Das ist aber schade. Zum Glück lügst du.

    Ich selbst… hatte heute drei tolle Angebote, wie ich wo den Abend verbringe. Ich bin schlicht zu faul, gerade.

  • Wer trägt denn hier pinke Giraffen? Und dein Teint…

    Wieso sind denn alle im studiVZ? Ich will nich, dass mich jemand aus’m Kindergarten wiederfindet.

    Das ist dekadent.

  • Meint Teint! Welcher Teint denn?

    Tja. Ich glaube, du hast irgendwas falsch gemacht.

    Nein. Das ist Selbstrettung. Mein Leben ist turbulent genug. Heute ist mein Internet-Abend.
    Ich habe jeden Tag über 30 ungelesene Mails. Und ich werde für heute auch schon wieder aufhören. Müde.

    Es ist jetzt Nacht. Schlaf schön.

  • Der in deinem Gesicht zum Beispiel.

    Wieso? Wenn DIE doof sind?

    Tja, Starsein ain’t easy.

  • Du hast alle verjagt, oder? :P

    Das Starsein ist nicht annähernd so schwierig wie das Starwerden, denk ich. ;)

  • ICH?!?! Was soll das heißen?

    Aber es heißt doch: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

  • Na du musst doch irgendwie blöd oder so sein, wenn du keine Freunde mehr hast und die Menschen aus deiner Vergangenheit nicht mehr sehen willst.

    Jein. Wenn man auf dem gleichen Weg, wie man Vater wird, Star wird, ist es natürlich recht leicht.

  • Ich sagte doch, dass die doof waren. Ich bin ein Sonneschein für jeden, der mich kennen darf.

    So wie Kevin Federline?

  • Wie viele Freunde hast du denn? :P

    Oder so. Ich meinte eigentlich das simple Berühmtwerden durch den Akt, der laut Kirche der Fortpflanzung zu dienen hat.

  • Wie ich schon sagte: 0.

    So wie Charlotte Casiraghi?

  • O weh. Aber du hast ja Fausto.

    Und ich schaue jetzt nicht nach, wer das ist.

  • Hey! Du bist zurück! Wie gehts dir??? Ich freu mich, von dir zu hören!

  • klaaaaaaaaaaaar!

    sie haben mich aus der klinik geschmissen *g
    (formulierung: in folge von mehreren verunsicherungs- und konfliktsituationen musste die patientin entlassen werden.)

    wäre sonst erst am 25. entlassen worden.
    irgendwie bin ich jetzt schon fast zwei wochen zuhause.

    bin schon wieder voll drinne im alten, obwohl ich das noch gar nicht alles so verarbeitet habe. die zeit. realisiert.

    aber easy. .)

    und es ist weinfest!

  • Hm… Was war denn los? Konntest du nicht irgendwas mitnehmen? Haste dich nicht drauf eingelassen?

  • Ja, am Anfang war ich irgendwie nicht wirklich da. Ich war irgendwie noch taub gewesen so.. mein Zustand. Habe nicht viel wahrgenommen und noch mehr abgenommen.. bis ich gar nichts mehr gegessen habe und fünf mal am Tag Aufbaunahrung bekommen habe. Das war aber okay für mich gewesen.. oder nicht so schlimm wenigstens. Dann wurde es alles besser. Ich nahm zu, fühlte mich zwar nicht wohl.. aber ich hatte irgendwie wieder mehr Zugang zu mir selbst bekommen. Und dann begann ich irgendwie auch an mir zu arbeiten.. aber die Therapiebedingungen wurden immer schlechter; viele Therapeuten kündigten plötzlich.. weil die Klinik umstrukturiert wurde.. manchmal war morgens gar kein Arzt oder Therapeut für uns dagewesen. Das war so voll nervlich belastend gewesen.
    Alle Patienten drehten so ab; fühlten sich verlassen und abgeschoben und sowas.
    Und überall staute sich Wut und Spannung an. Und keiner war ernsthaft dafür da gewesen.. erst nach einiger Zeit.. als viele ziemlich nervlich am Ende waren.
    Für mich war das voll schlimm.. ich hatte die Therapievereinbarung, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht raus durfte.. nicht einmal auf die Terrasse .. und ich war die ganze Zeit drinne.. und die Klinik war auch allgemein ziemlich dunkel gewesen. Noch nicht neu renoviert oder so. Überall dunkle, schwere Möbel.
    Das war voll schlimm.
    Dann schwabbten diese Gefühle und sowas auf mich noch extrem über.. und ich habe sowieso so das Problem, mir meinen eigenen „Raum“ zu suchen, geben, nehmen.. und sowas.
    Dann verschlechterte sich alles.
    Dann kamen zwei neue Therapeuten.. eine frisch vom Studium.. ein anderer, der das freiwillig nebenbei machte.. weil er noch zwei andere Stationen hatte.
    Da standen immer nur Sachen so an, die gerade aktuell waren.. wegen dieser Therapiebedingungen.
    Also ich konnte nie etwas wirkliches bearbeiten.. immer nur diesen Stress auf der Station.
    Dann kamen ganz viele neue Patienten.. unter denen brach dann irgendwie ein Wettstreit aus.. wer am besten kotzt, sich ritzt.. wer schlimmer vergewaltigt wurde und sowas.
    Dann wurde es wieder schlimmer mit dem Essen.. ich bekam wieder gar nichts auf die Reihe.. habe darüber dann mehrmals mit der frischen Therapeutin gesprochen, die aber nicht meine Bezugstherapeutin war.. sie hat das irgendwie nicht meinem Therapeuten mitgeteilt.. also meinen Zustand. Und sowas. Dann war mein Therapeut wieder zu sehr mit den anderen Stationen beschäftigt.. und hat dann zum Schluss nicht einmal mein Tagebuch gelesen, was auch da ein Therapieangebot war. Und er dachte die ganze Zeit so, mir gehts gut und alles.
    Als ich das dann erfahren habe, war ich dann wieder voll im alten Verhaltensmuster drin gewesen. Weil ich auch irgendwie eine schlechte Therapiebeziehung zu dem Therapeuten hatte.
    Irgendwie denke ich, war das mal eine Zeit lang zu intensiv für mich gewesen. Da hatte ich dann schon ein schlechtes Gefühl.

    Dann am Freitag bin ich mit einer Patientin zu ihr nach Hause gegangen, obwohl ich nicht durfte.
    Ich wusste das.. und irgendwie war es mir egal gewesen. Eigentlich wollte ich rausgeschmissen werden. Das ist das Doofe bei mir. Ich kann nie Entscheidungen treffen.. oder mag es jedenfalls nicht. Ich wäre nicht gegangen.. wusste aber, dass ich mich nicht mehr auf die Therapie einlassen kann und wollte rausgeschmissen werden. Weil mich mein Therapeut auch nicht ernst nahm, als ich einmal auch gesagt habe, dass ich Therapieabbruchgedanken habe.
    Dann ging ich mit ihr mit nach Hause.
    Und hatte das beste Gespräch mit ihr während meiner ganzen Zeit da.
    Das war voll schön gewesen.
    Und hat mir sehr viel gegeben.

    Dann bin ich wieder zurück zur Klinik.. sie waren schon kurz davor die Polizei zu rufen.
    Naja.
    Habe es erklärt und alle dachten, ich möchte mich umbringen. oO
    Dann bin ich nach Hause das Wochenende.. laut meinem Essvertrag hätte ich keinen Urlaub bekommen dürfen, weil ich zu viel erbrochen habe und Ausgangssperre meine Sanktion war.
    Das Wochenende war auch total schön gewesen. Ich aß nichts und so.. aber ich hatte noch voll viele Hoffnungsgefühle so.
    Am Montag sagte er mir dann, dass ich gehen muss.. und dass alle Therapeuten meine Situation unterschätzt hätten und dass ich mir eine andere Klinik besser suche.. die nur auf Essstörungen und Ptbs spezialisiert ist. Ohne andere Menschen mit nur Depressionen oder sowas.

    Dann war das mit dem Abschied zu krass gewesen.
    Die letzten übrigen Therapeuten weinten irgendwie plötzlich los als ich mich verabschiedete.. das war mir zu viel. Zuhause kam ich gar nicht an.. irgendwie war alles so stressig gewesen..

  • Wie krass. Aber warum vermitteln die dich nicht irgendwie an eine dieser spezialisierteren Einrichtungen? Warum schieben die dich einfach ab?
    Du kannst doch jetzt nicht einfach so weitermachen, musst dran bleiben. Gib dich nicht auf. Egal, wie oft die Therapeuten wechseln, versuche einfach, das Wesentliche mitzunehmen und dich selbst zu aktivieren….


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